Print & Media Forum AG

Frankfurter Buchmesse FORUM
VERLAGSHERSTELLUNG
2011

Strategien.Prozesse.Produktion.Gestaltung.

12. bis 14. Oktober 2011
Frankfurter Buchmesse, Halle 4.0, Stand A 13 20

Besucher Forum Verlagsherstellung

Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2011 Neue Publishing Services machen Inhalte mobil

„Content is King“– lässt sich auf diese kurze Formel die Verlagsstrategie der Zukunft bringen? Das Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2011 bot genau jene Ideen, die Verlagsinhalten neue Perspektiven eröffnen. Es zeigte Trends und Technologien, die helfen, Märkte zu erschließen, bereitete Inhalte und Themen auf, die Verlagsleiter und -hersteller in der Zukunft bewegen werden.

In zwölf Panels diskutierten vom 12. bis 14. Oktober rund 60 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche in der Halle 4.0 zu Strategien, Produktionsprozessen und Gestaltung von innovativen, erfolgreichen Verlagsprodukten. Das Fachforum für Verlagsleiter, Hersteller, Gestalter und Medienproduktioner war auch in diesem Jahr wieder der zentrale Treffpunkt rund um neue Trends und Publishing Services in der Halle 4.0 der Buchmesse.

Das „Prinzip“ Buch?
Enhanced Books oder Enriched Media – ist das Buch der Zukunft noch ein Buch? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels spricht vom „Prinzip Buch“. Inhalt und Trägermedium werden so zunehmend begrifflich getrennt, Produkt- und Wertschöpfungsketten neu definiert, Herstellungs- und Vertriebswege entsprechend angepasst.

Aktuelle Analysen und Wirtschaftsdaten bestätigen den Trend, den Verlagsleiter beim Forum Verlagsherstellung bekundeten: Print ist und bleibt auf längere Sicht das Kerngeschäft, digitale Dienste erweitern schrittweise die Produktpalette in den Verlagen und sind geeignet, Mehrwert und eine neue Kundenbindung zu schaffen. Einig sind sich die Experten: Die Ausgabemedien Print und Online beflügeln sich. Durch die Kombination von Print, Web, Smartphone und Table-PC-Angeboten sind vollkommen neue Produkt- und Preisbündel möglich. Ob als Buch, E-Book oder App: Inhalt bleibt der wertvolle Rohstoff für Verlage.

Die Digitalisierung verändert alle Verlagsprozesse radikal. Verlage müssen medienübergreifend und kanaladäquat produzieren. Intelligenter, vollautomatisiert verarbeitbarer Inhalt bietet die Chance zu neuen Geschäftsbereichen. Solche Workflows stellen wesentliche Anforderungen an alle Beteiligten hinsichtlich Prozessintegration, die oft genug noch Neuland sind. Anforderungen, die Mobile Content an den Publishing-Workflow stellen, war Thema des Panels der Deutschen Fachpresse im Forum Verlagsherstellung.

Im Panel der Akademie des deutschen Buchhandels ging es um die neuen großen Mitspieler im Verlagsgeschäft wie Google, Apple und Amazon. Sie drängen mit großer Marktmacht in die von klassischen Strukturen geprägte Verlagslandschaft. Trotz aller Befürchtungen vor zuviel Marktmacht der Internet- und Infrastrukturanbieter sehen Verlage aber auch Chancen in der Zusammenarbeit. Vorausgesetzt Apple & Co halten sich an die Spielregeln.

Wer ist Carrier oder Publisher? Wem gehört der Kunde? Lokal, sozial, mobil – so stellt sich die neue vernetzte Gesellschaft auf. Ist Publizieren in der Cloud ein Zukunftsmodell? Kommt das Ende des freien Internets? Apps, für die man bezahlen muss, Closed Shops für Content führen möglicherweise dazu, dass das Netz zunehmend privatisiert und damit ins Gegenteil dessen verkehrt wird, als das es gestartet und erfolgreich geworden ist.

Augmented Reality und digitales Medienmix
Auch das klassische Buch nimmt den Multimediatrend auf. Der besondere Reiz liegt in der Kombination beider Medien, beispielsweise durch den Einsatz von Augmented Reality oder Printed Electronics, wie es die Panel des Bundesverbandes Druck und Medien und der Organic Electronics Association (OE-A) aufzeigten.

Kodierte Printinhalte setzen den Link in eine virtuelle bzw. erweiterte Realität. Sobald der Leser die Kamera des Smartphones auf das Printprodukt hält, erwachen Bildern zum Leben, 3D-Animationen oder Videos starten. Einige Anbieter und Verlage kombinieren Print mit Ton, der sich über einen Hör-Stift erschließen lässt. Gedruckte Elektronik wie flexible Displays in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern, Video in Print, erobern sich ebenso langsam einen Markt.

Digitales Publizieren – eine Frage des Formats
Mit dem ePub3-Standard gibt es Möglichkeiten, JavaScript, Audio und Video in die Medienprodukte zu integrieren. Dies wirft für Verlage und Dienstleister Fragen auf, welches Material wie und mit welchen Texten, Bildern, Tönen angereichert wird.

Erfolgsstory Buch – Veredelung von Print
Auch wenn das Gros der Verlage nach neuen digitalen Geschäftsbereichen sucht und damit experimentiert, bleibt das gedruckte Buch auf lange Sicht von strategisch großer Bedeutung. Voraussetzung ist, die Stärken des gebundenen Buches – wie Haptik, Funktionalität und gute Handhabbarkeit – herauszustellen und Bücher zu veredeln. Neben der Veredelung gewinnt auch der Umweltschutz und Green Publishing an Gewicht.

Hier gibt es Aufklärungspotenzial in den Verlagen, wie nachhaltiges Publizieren gelingen kann. Die Frankfurter Buchmesse startete im Rahmen der Messe ein Projekt gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und weiteren Umweltinstitutionen sowie dem oekom Verlag. Bis Ende 2012 sollen gemeinsam branchenspezifische Standards für nachhaltiges Publizieren entwickelt werden. Beleuchtet wird die gesamte Wertschöpfungskette von Publikationen. Dabei sollen konkrete Handlungsoptionen für Verlage aufgezeigt werden, um das bislang von den meisten Verlagen ungenutzte Potenzial zur Umweltentlastung zu heben.

Das Forum Verlagsherstellung ist ein Projekt der Frankfurter Buchmesse. Die Durchführung liegt bei der Print & Media Forum AG und der Helmut von Berg Publishing & Consulting Services. Panelpartner: Bundesverband Druck und Medien, Akademie des Deutschen Buchhandels, Arbeitskreis Elektronisches Publizieren, Deutsche Fachpresse, Deutsches Institut Druck, OEA – Organic Electronics Association, Stiftung Buchkunst, Klopotek & Partner, buchreport, die Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur, Leipzig und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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Buch, E-Book oder App? Die Zukunft des Buches gestalten

Auf welche Produkte und Publishing-Services setzen Verlage und Dienstleister? Welche Strategien, Produktionswege und Prozesse verfolgen sie, um in Zukunft mit Verlagsinhalten Geld zu verdienen?

Die Verlagsherstellung steht im Mittelpunkt des diesjährigen 7. Forums Verlagsherstellung vom 12. bis 14. Oktober 2011 auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.0. In zwölf Panels diskutieren mehr als 60 Fachleute aus der Branche über Entwicklungen und Trends in der Verlagsherstellung. Das Forum ist zentrale Anlaufstelle für Hersteller, Verlagsleiter, Gestalter und alle am Herstellungsprozess Beteiligten und wächst seit Jahren kontinuierlich. Das Forum Verlagsherstellung versteht sich als Barometer für Strategien, Prozesse, Produktion, Gestaltung. Die Teilnahme ist kostenlos. Besuchen Sie unser Forum und erfahren Sie, wie führende Verlage und Experten die Zukunft des Buches gestalten. Halle 4.0, Stand A 1320.

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Programm-Download (PDF)

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 12. Oktober 2011
10.00 – 11.00 Uhr Open Access vs. Walled Gardens:
kommt das Ende des freien Internets?
12.00 – 13.00 Uhr Mobile Content – neue Anforderungen an den
Publishing-Workflow
14.00 – 15.00 Uhr Printed Electronics – ein Zukunftsmarkt für Verlage?
16.00 – 17.00 Uhr Green Publishing – Chancen und Herausforderungen für Verlage
Donnerstag, 13. Oktober 2011
10.00 – 11.00 Uhr Lesen, Hören, Browsen – Bücher im digitalen Medienmix
12.00 – 13.00 Uhr Vernetztes Publizieren – Publishing der Zukunft
14.00 – 15.00 Uhr EPUB 3.0 – alles eine Frage des Formats
16.00 – 17.00 Uhr Erfolgsstory Buch – von der Idee zur Umsetzung
17.15 – 18.00 Uhr bvdm – Politik- und Wirtschaftstalk: „Influencing Powerful People“, anschließend Get together
Freitag, 14. Oktober 2011
10.00 – 11.00 Uhr Zukunft „Buch“ – was sagen die Marktforscher?
12.00 – 13.00 Uhr Vertriebswege digitaler Inhalte
14.00 – 15.00 Uhr Irrgarten der Veredelungen? Traditionelle und innovative Veredelungstechniken unter der Lupe
16.00 – 17.00 Uhr Buchgestaltung – blinder Fleck in den Medien?

Mittwoch, 12. Oktober 2011

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STRATEGIE 10.00 bis 11.00 Uhr

Open Access versus Walled Gardens:
kommt das Ende des freien Internets?

Partner: Akademie des Deutschen Buchhandels
Moderation: Dr. Torsten Casimir, Börsenblatt des Deutschen Buchhandels
Keynote: Tina Kutscher, ZDF (angefragt)

Sebastian Hirsch, macwelt, München
Stephan Selle, zweitwerk, Hamburg
Ulrich Hegge, Hamburg Ole
Reißmann, Spiegel online, Hamburg

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PROZESSE 12.00 bis 13.00 Uhr

Mobile Content – neue Anforderungen an den Publishing-Workflow

Partner: Deutsche Fachpresse
Moderation: Bernd Adam, Deutsche Fachpresse, Frankfurt am Main
Keynote: Vitus Graf, Deutscher Ärzteverlag, Köln

Ludger Simon, Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover
Thomas Lennartz, NWB Verlag, Herne
Volker Oppmann, textunes, Berlin

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PRODUKTION 14.00 bis 15.00 Uhr

Printed Electronics – ein Zukunftsmarkt für Verlage?

Partner: OEA – Organic Electronics Association
Moderation: Helmut von Berg, Klopotek, München

Konrad Herre, Plastic Logic, Dresden
Klaus Ludwig, PolyIC, Fürth
Adrian Weser, Bauer Media Group, Hamburg
Sven Schlohbohm, Printechnologics, Chemnitz

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16.00 bis 18.00 Uhr

Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit/oekom Verlag

Auftaktveranstaltung
Green Publishing – Chancen und Herausforderungen für Verlage

Gefördert wird das vom oekom Verlag initiierte Projekt durch das Bundes­umweltministerium. Zusammen mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU), dem Institut für ökologische Wirtschafts­forschung (IÖW), der Buchmesse Frankfurt und dem Umweltbundesamt sollen bis Ende 2012 branchenspezifische Standards für nachhaltiges Publizieren entwickelt und mit der Branche diskutiert werden. Dabei werden konkrete Handlungsoptionen insbesondere für die Bereiche Papier und Druckverfahren aufgezeigt.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

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STRATEGIE 10.00 bis 11.00 Uhr

Lesen, Hören, Browsen – Bücher im digitalen Medienmix

Partner: Bundesverband Druck und Medien e.V.
Moderation: Karin Schmidt-Friderichs, Verlag Hermann Schmidt, Mainz
Gabi Schermuly-Wunderlich, bvdm, Wiesbaden
Keynote:Annabella Weisl, Google Editions, Hamburg

Annabella Weisl, Google Editions, Hamburg
Winfried Hörning, Suhrkamp Verlag, Berlin
Mike Röttgen, arvato publisher services, Gütersloh
Ulf Schiewe, metaio, München

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PROZESSE 12.00 bis 13.00 Uhr

Vernetztes Publizieren – Publishing der Zukunft

Partner: Klopotek & Partner
Moderation: Helmut von Berg, Klopotek, München
Keynote: Christian Kohl, de Gruyter, Berlin

Matthias Litzenburger, Mittelbayerische
Zeitung, Regensburg Stephan Selle, zweitwerk, Hamburg Markus
Meyer-Westphal, satzmedia.de, Hamburg

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PRODUKTION 14.00 bis 15.00 Uhr

Neue Standards – EPUB 3.0 – alles eine Frage des Formats

Partner: Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Moderation: Prof. Dr. Christoph Bläsi, Universität Mainz
Keynote: Nina Kreutzfeld, Kobo, Hamburg

Ulla Chwalisz, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main
Nina Kreutzfeld, Kobo, Hamburg
Lucky Kuffer, hgv, Hamburg
Ursula Welsch, ursula welsch.neue medien, Taching am See

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GESTALTUNG 16.00 bis 17.00 Uhr

Erfolgsstory Buch – von der Idee zur Umsetzung

Partner: Deutsches Institut Druck
Moderation: Kai Büntemeyer, Kolbus, Rahden

Franziska Morlok, Rimini Berlin, Berlin
Erik Kurtz, Kösel GmbH & Co. KG, Altusried-Krugzell
Stephan Huber, Verlag C. H. Beck, München
Martin Schöllhorn, Druckerei C. H. Beck, Nördlingen

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ab 17.15 Uhr

bvdm-Empfang
Politik- und Wirtschaftstalk

Influencing Powerful People

Moderation: Dr. Paul Albert Deimel, Bundesverband Druck und Medien, Wiesbaden
Keynote: Dr. Dirk Schlimm, Autor von „Influencing Powerful People“
(McGraw-Hill, New York 2011)

Diskussion mit dem Autor und
Dr. Bruno Kahl, Bundesministerium der Finanzen, Berlin

Arbeiten und verhandeln mit Top-Führungsebenen und Entscheidern ist eine Herausforderung. Wie kommt man zum Ziel? Kann man tatsächlich Einfluss nehmen? Von Erfolgreichen lernen heißt gewinnen lernen? Der deutsch-kanadische Autor Dr. Dirk Schlimm lehrt an der Universität Toronto und ist Geschäftsführer der Jenoir Management Consultants. Er berät internationale Unternehmen aus Finanzwesen, IT-Sektor und dem verarbeitenden Gewerbe. In seiner Keynote gibt er Einblicke in die Psychologie und Charaktertypologien der Mächtigen, wie man mit ihnen umgeht und was man von ihnen lernen kann. Eine Diskussionsrunde über Strategien in Wirtschaft und Politik, Einflussnahme und Lobbyarbeit. Keynote, Diskussion, Get-together

Freitag, 14. Oktober 2011

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STRATEGIE 10.00 bis 11.00 Uhr

Zukunft „Buch“ – was sagen die Marktforscher?

Partner: buchreport
Moderation: Daniel Lenz, buchreport
Keynote: Bianca Corcoran-Schliemann, GfK SE Panel Service, Nürnberg

Susanne Martin, Schiller Buchhandlung, Stuttgart René Kohl, Kohlibri, Berlin Wenke Richter, digiwis.de, Dresden

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PROZESSE 12.00 bis 13.00 Uhr

Vertriebswege digitaler Inhalte

Partner: AKEP – Arbeitskreis Elektronisches Publizieren
Moderation: Anna Metzner, AKEP, Verlag für Standesamtswesen

Jens Klingelhöfer, Bookwire, Frankfurt am Main
Alexander Graff, Schweitzer Fachinformationen, München
Dr. Bernhard Mischke, Pubbles, Hamburg
Ute Schwens, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Markus Hölzlein, KN Digital, Stuttgart

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PRODUKTION 14.00 bis 15.00 Uhr

Irrgarten der Veredelungen?
Traditionelle und innovative Veredelungstechniken unter der Lupe

Partner: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig
Moderation: Prof. Christian Ide, HTWK Leipzig

Markus Dockhorn, Piper Verlag, München
Silke Nalbach, Typografik, Stuttgart
Alfred König, König Konzept, München
Karin Schmidt-Friderichs, Verlag Hermann Schmidt, Mainz

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GESTALTUNG 16.00 bis 17.00 Uhr

Buchgestaltung – Blinder Fleck in den Medien

Partner: Stiftung Buchkunst
Moderation: Dr. Andreas Meyer, Verlagsconsult, München

Stephanie Haack, mare, Hamburg
Dr. Ina Hartwig, Literaturkritikerin und Autorin, Frankfurt am Main
Nikolaus Weichselbaumer M.A., Buchwissenschaft Universität Erlangen
Uta Schneider, Stiftung Buchkunst, Frankfurt am Main

Buch, E-Book oder App?
Verlage setzen auf den Medienmix

6. Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2010 erzielte neuen Besucherrekord

Frankfurt. Print ist und bleibt das Kerngeschäft, digitale Dienste erweitern zunehmend die Produktpalette der Verlage, schaffen Mehrwert und eine neue Kundenbindung – dies ist eine Kernaussage des 6. Forums Verlagsherstellung zur diesjährigen Frank­furter Buchmesse. In zwölf Panels diskutierten über 60 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche und entwickelten Leitideen für die Zukunft. Eingebettet in den neuen Publishing Services Hotspot schaffte das Fachforum für Hersteller, Verlagsleiter, Gestalter und alle am Herstellungsprozess Beteiligten in drei Tagen mit insgesamt rund 1500 Zuhörern einen neuen Besucherrekord.

Die Veranstalter Frankfurter Buchmesse und die Organisatoren – die Print & Media Forum AG (als Tochtergesellschaft des Bundesverbandes Druck und Medien) sowie die Helmut von Berg Publishing & Consulting Services – sehen damit den Bereich Publishing Services auf der Frankfurter Buchmesse auf einem sehr erfolgreichen Wachstumspfad.

Verlage im Spagat

Angesichts der veränderten Medienmärkte suchen alle Marktteilnehmer nach geeigneten neuen Strategien, Prozessen, Produktions- und Gestaltungswegen von Medien- und Verlagsprodukten. Zwei Trends sind erkennbar: Differenzierung der Verlagsprodukte bei gleichzeitig möglichst kostengünstigen standardisierten Produktionsprozessen. Diese Anforderung erfordert für viele Verlage und Medienproduzenten einen Spagat.

Interaktion und Mehrwert sind Pflicht

Einig sind sich die Verlagsexperten darin, dass die Digitalisierung alle Verlagsprozesse in den kommenden Jahren radikal verändert. Verlage müssen die gesamte Produkt­klaviatur von Print über Online zu Mobile bespielen, so beispielsweise die Forderung von Katrin Siems, Walter de Gruyter, Berlin. Zentrale Digitale Informationsangebote seien nur attraktiv, wenn sie Interaktion und Mehrwert gegenüber Print bieten. „Kunden erwarten ihre Inhalte in allen verfügbaren Medienformen, Verlage müssen medienübergreifend und kanaladäquat produzieren.“

Google Editions – eine Chance?

Mit Google, Apple und Amazon drängen neue Marktteilnehmer in die von klassischen Strukturen geprägte Verlagslandschaft. Sind sie Wettbebewerber oder Kooperations­partner? Annabella Weisl von Google Deutschland stellte mit Google Editions und Google Buchsuche das Partnerprogramm und die Online-Vertriebsplattform Googles für Verlage, Buchhändler und Autoren vor. Trotz aller Befürchtungen vor zuviel Markt­macht des Suchmaschinenanbieters sehen Verlage durch die neuen Mitspieler Chancen für erweiterte Absatzkanäle.

Verlagsberaterin Katja Horter, Berlin, prognostizierte: Mobile Applikationen (Apps) erreichen den Massenmarkt und werden zu einer wichtigen digitalen Vertriebsform. Schon jetzt werden insgesamt 6,5 Milliarden Apps im Apple App Store herunter­geladen. Bis zum Jahre 2012 werde die Zahl der Downloads auf allen Plattformen auf 50 Milliarden geschätzt. Ihr Fazit: „Die App-Economy erfordert interdisziplinäre Produktteams aus Herstellungsexperten, Lektorat, Marketing und App-Spezialisten. Mitarbeiter müssen ihre bestehende Printerfahrungen mit neuen Fähigkeiten und Kompetenzen auf dem Gebiet der App-Entwicklung verzahnen.“

Rückbesinnung auf alte Werte

Auch wenn das Gros der Verlage nach neuen digitalen Geschäftsbereichen sucht und damit experimentiert, bleibt das gedruckte Buch auf lange Sicht von strategisch großer Bedeutung. Verlagsherstellerin Stefanie Schelleis, Carl Hanser Verlag, München, plädierte, auf Qualität zu setzen und selbstbewusst mit Print umzugehen.

Print und Online beflügeln sich

Print oder Online – wer gewinnt die Gunst des Kunden in der Zukunft? „Beide“, ist die Antwort von Thomas Narr, Gräfe und Unzer Verlag, München. Er verfolgt die These, dass das gedruckte Buch und Elektronik sich gegenseitig fördern und für Wachstum sorgen.

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Buch, E-Book oder App?

Das 6. Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2010 skizziert die Publishing-Trends

Buch, E-Book oder App? Auf welche Produkte und Publishing Services setzen Verlage und Dienstleister? Welche Strategien, Produktionswege und Prozesse verfolgen sie, um in Zukunft mit Verlagsinhalten Geld zu verdienen? Die Verlagsherstellung steht im Mittelpunkt des diesjährigen 6. „Forum Verlagsherstellung“ vom 6. bis 8. Oktober 2010 auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.0. In zwölf Panels diskutieren mehr als 60 Fachleute aus der Branche über Entwicklungen und Trends in der Verlagsherstellung. Das Forum ist zentrale Anlaufstelle für Hersteller, Verlagsleiter, Gestalter und alle am Herstellungsprozess Beteiligten und wächst seit Jahren kontinuierlich. Das Forum Verlagsherstellung versteht sich als Barometer für Strategien, Prozesse, Produktion, Gestaltung. Welche Trends und Themen beschäftigen die Experten auf der Bühne in diesem Jahr?

Das Forenprogramm im Überblick:

Mittwoch, 6. Oktober 2010
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10.00–11.00 Uhr Verlage & Google – Kooperationspartner oder Wettbewerber?
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12.00–13.00 Uhr Die zehn beliebtesten Fehler bei der Einführung eines integrierten Verlagssystems
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14.00–15.00 Uhr Printed Electronics – eine Zukunft für Verlage?
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16.00–17.00 Uhr eReader – Herausforderung Design
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Donnerstag, 7. Oktober 2010
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10.00–11.00 Uhr Apps & Jobs
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12.00–13.00 Uhr Standard-Workflow-Elemente als Basis von Publishing-Prozessen
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14.00–15.00 Uhr Differenzierungsmöglichkeiten für Verlage: Was gibt es neben klassischer Broschur und Festeinband?
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16.00–17.00 Uhr Type-Trends 2011 – Neue (?) Schriften oder: Warum wir was gerne lesen
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Freitag, 8. Oktober 2010
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10.00–11.00 Uhr Neue digitale Geschäftsmodelle
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12.00–13.00 Uhr Mediapublishing mit XML – ein Zukunftsmodell?
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14.00–15.00 Uhr Paper Supply Chain: Nachhaltiger Materialeinsatz in einer globalisierten Lieferkette
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16.00–17.00 Uhr Print versus Online: Was macht das Buch der Zukunft aus? Konzeption und Gestaltung von neuen Printtiteln

6. Forum Verlagsherstellung auf der Frankfurter Buchmesse, Halle 4.0, Stand A 13 08, 6. bis 8. Oktober 2010, detailliertes Programm, die Redner und weitere Informationen unter www.forum-verlagsherstellung.de

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Forum Verlagsherstellung zur Buchmesse 2009:
Veredelte Bücher und E-Content gehen Hand in Hand

Ist das Buch der Zukunft noch ein Buch? Neue Formen von Verlagsprodukten, standardisierte Workflows, internationale Gestaltungstrends und Veredelung waren die großen Themen des Forums Verlagsherstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2009. Über 1000 Zuhörer informierten sich beim Forum über neue Strategien, Prozesse, Produktion und Gestaltung von Medien- und Verlagsprodukten.

In zwölf Panels diskutierten über 60 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche und entwickelten Leitideen für die Zukunft. Fazit der Foren: Verlage sehen sich zunehmend als Inhalte-Vermittler und Multi-Channel-Publisher.

Mike Röttgen, Leiter Publishing Solutions, arvato systems, plädierte daher im Panel des Bundesverbandes Druck und Medien für neue Herstellungsprozesse in den Verlagen. Auch Gestaltungsthemen kamen beim Forum Verlagsherstellung zum Tragen. Die Gestaltung von Print und E-Books stellt neue Anforderungen an die Grafiker. E-Design ist ein Stichwort, aber auch internationale Trends in der Buchgestaltung. Mit dem Trend zur Rationalisierung und Uniformierung der Verlagsprodukte sehen die Gestalter aber auch eine Gegenbewegung. Buchformen, Materialien, Ausstattungsmerkmale – Bücher heben sich im Marketingmix durch Ausstattung und Verarbeitung ab.

Das Forum Verlagsherstellung 2009 war eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse Panelpartner waren: Bundesverband Druck und Medien, Akademie des Deutschen Buchhandels, Arbeitskreis Elektronisches Publizieren, Deutsche Fachpresse, Deutsches Institut Druck, Intergraf, Stiftung Buchkunst, Klopotek & Partner, Verlag Hermann Schmidt-Friderichs, Heinold, Spiller & Partner, buch bücher dd sowie die Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig.

Ausführliche Informationen unter: www.forum-verlagsherstellung.de

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Verlage wollen mit Print und digitalen Medien Mehrwert schöpfen

Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse stellte Strategien und Trends vor

Neue Formen von Verlagsprodukten, digitale Workflows, Individualisierung und Veredelung waren die großen Themen des Forums Verlagsherstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2008. Rund 1000 Zuhörer informierten sich beim Forum von Mittwoch bis Freitag über neue Strategien, Prozesse, Produktion und Gestaltung von Medien- und Verlagsprodukten.

In zwölf Panels diskutierten 57 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche über Entwicklungen und Trends in der Verlagsherstellung. Das Forum Verlagsherstellung war auch in seinem vierten Jahr wieder zentrale Anlaufstelle für Hersteller, Verlagsleiter, Gestalter und alle am Herstellungsprozess Beteiligten. Dabei verzeichneten sowohl die Frankfurter Buchmesse als Veranstalter als auch die Organisatoren des Fachforums, die Print & Media Forum AG und die Helmut von Berg Publishing & Consulting Services, ein erneut gestiegenes Besucherinteresse. „Wir sind auch in diesem Jahr mit dem Forum Verlagsherstellung sehr zufrieden“, so Bernd Adam, Vorstand der Print & Media Forum AG, Wiesbaden, „dort werden die aktuellen Themen der Branche diskutiert und Leitideen für die Zukunft entwickelt.“

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Forum Verlagsherstellung auch 2007 wieder voller Erfolg

Das Forum Verlagsherstellung konnte sich auf der Frankfurter Buchmesse 2007 vom 10. bis 12. Oktober 2007 erneut als Know-How-Event rund um die Buchherstellung bestens behaupten. Die 12 Panels mit 60 Referenten, Moderatoren und Diskutanten stießen mit durchschnittlich 80 Besuchern auf großes Interesse. Insgesamt knapp 1.000 Zuhörer hatten sich über die drei Tage eingefunden, um sich über Trends und Entwicklungen in den Bereichen Strategie, Prozesse, Produktion und Gestaltung zu informieren. „Die konzeptionelle Überarbeitung des Forums hat sich bewährt“, so Bernd Adam von der durchführenden Print & Media Forum AG, „insbesondere auch die Einbeziehung des neuen Themenbereichs Gestaltung“. Statt bisher drei gab es in diesem Jahr täglich vier Panels mit je einer Stunde Dauer.

Das Forum Verlagsherstellung ist eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse. Die Durchführung liegt bei der Print & Media Forum AG und der Helmut von Berg Publishing & Consulting Services.
Ausführliche Informationen unter: www.forum-verlagsherstellung.de

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Zweites Forum Verlagsherstellung auf der Frankfurter Buchmesse wieder voller Erfolg

Forum Verlagsherstellung PDF
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Kompaktes Wissen rund um die Verlagsherstellung aus unterschiedlichsten Perspektiven (Märkte, Geschäftsmodelle, Management, Technologien, Gestaltung) vermittelte bereits im zweiten Jahr das Forum Verlagsherstellung in Halle 4.0 der Frankfurter Buchmesse (4. bis 6. Oktober 2006). Damit hat sich das Forum als feste Größe und Treffpunkt der Branche auf der Buchmesse etabliert. Besucher sind vor allem Hersteller, Dienstleister und auch Grafiker. Über 45 renommierte Referenten und Diskussionsteilnehmer hatten das breite Themenspektrum wieder engagiert und spannend beleuchten. Für die Eröffnung des Forums konnte Volker Neumann, Pendo Verlag, gewonnen werden. Als englischsprachiger Sprecher war auch Andrew Pate dabei, Vice President Business Development von Lulu.com aus Raleigh, North Carolina. Die ausführliche Dokumentation kann kostenlos auf dieser Seite als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Veranstalter des Forums „Perspektiven der Verlagsherstellung 2006“ ist die Frankfurter Buchmesse. Die Durchführung liegt bei der Print & Media Forum AG und der Helmut von Berg Publishing & Consulting Services

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Forum Verlagsherstellung mit großem Zuspruch

Forum Verlagsherstellung PDF Dokumentation hier als
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Das erstmalig veranstaltete Forum Herstellung ist auf der Frankfurter Buchmesse 2005 auf große Resonanz gestoßen. Bei fast allen der insgesamt elf Panels reichten die 50 Sitzplätze nicht aus. Viele Interessenten mußten mit mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. Hochkarätig besetzte Panels mit über 40 Fachleuten aus Verlagen und Dienstleistungsunternehmen beleuchteten an drei Tagen die Verlagsherstellung aus kaufmännischer, technischer und gestalterischer Sicht. Themen waren unter anderem die Position des Herstellers im Verlag, die Wertschöpfungskette im Verlag und medienneutrale Datenhaltung. Darüber hinaus wurden Standards in Vorstufe und Druck, der angemessene Bucheinband und Buchgestaltung diskutiert. Zuhörer waren Verlags-Geschäftsführer, Herstellungsleiter und Hersteller sowie Entscheider in Verlagen und bei Dienstleistern, die sich mit der Buchherstellung befassen.

Werden aus Inhalten Bücher? Immer? Ausschließlich? Die Anforderungen an das Buch und seine Produktion sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Digitalisierung spielt in der Produktion eine immer größere Rolle, zunehmend bei der Gestaltung eines effektiven Workflows. Andererseits erfordert die Vielzahl der Neuerscheinungen, dass sich ein wichtiges Buch möglichst in Gestaltung und Ausstattung von der Konkurrenz abhebt. Dies bedingt oft einen hohen Abstimmungsaufwand zwischen Lektorat, Marketing, Herstellung und externen Dienstleistern.

Das Forum „Perspektiven der Verlagsherstellung“ beleuchtete die Thematik vom 19. bis 22. Oktober täglich aus drei unterschiedlichen Perspektiven: Strategische Ansätze, Prozess-Management und praktische Fragen der Buch-Produktion. In je einstündigen Panels führten Referenten mit einem Vortrag in das Thema ein, das in der nachfolgenden Diskussionsrunde mit den anwesenden Experten vertieft wurde. Unterstützt wurde jeder Panel von einem starken Partner, passend zum Themenkreis.

Mit dem Forum, den Hochschulen und den ausstellenden Dienstleistern für Software, Druck, Binden und Papier war die Halle 4.0 in diesem Jahr ganz auf die Buchproduktion ausgerichtet. Die Frankfurter Buchmesse hat damit Ihre Aktivitäten verstärkt, den Stellenwert der Verlagsherstellung in der Wertschöpfungskette der Verlage deutlicher hervorzuheben. Hintergrund ist, dass die Herstellung im modernen Verlagsgeschäft zunehmend eine Schlüsselrolle einnimmt. Dies bezieht sich sowohl auf die Qualität und Ausstattung der Bücher als auch auf eine möglichst schlanke und effiziente Produktionsinfrastruktur, die – Stichwort XML – möglichst viele Output-Medien aus einer Datenbank heraus bedienen soll

Veranstalter des Forums „Perspektiven der Verlagsherstellung 2005“ war die Frankfurter Buchmesse. Die Durchführung lag bei der Print & Media Forum AG und der Helmut von Berg Publishing & Consulting Services.

Die digital gesteuerte Live-Produktion von Büchern on Demand konnten Besucher in unmittelbarer Nähe des Forums verfolgen. Die buch bücher dd ag zeigte, wie schnell und in welcher Qualität digitale Soft- und Hardcoverbücher entstehen können. Hierfür wurde vor Ort eine Produktionsstraße – ausgestattet mit eine Océ Variostreamm, Kodak Nexpress und einer bielomatik bookmaster – betrieben.

Aufgeschlagenes Buch Buchrücken

Täglich wurde das „Messebuch“ mit aktuellen Bildern und Texten auf den neuesten Stand gebracht. Das digital gedruckte Buch mit Festeinband konnten die Forum-Teilnehmer direkt als Dokumentation mitnehmen.

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Rückblick
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